Sympathie-Effekt

engl: sympathy effect

Der Sympathie-Effekt kennzeichnet die Tendenz, einem als sympathisch erlebten Menschen generell positive Eigenschaften zuzuschreiben und seine Schwächen zu übersehen.

Desgleichen werden bei unsympathisch empfundenen Personen bevorzugt negative Urteile abgegeben.
Die Sympathie für einen Menschen hängt meist stark von der wahrgenommenen Ähnlichkeit zum Selbst des Beobachters ab.
Findet man als Beobachter in einem Assessment einen Kandidaten sehr sympathisch, sollten man gelegentlich selbstkritisch prüfen, ob die eigenen Wahrnehmungen und Bewertungen nicht von zu viel Sympathie positiv beeinflusst sein könnten. Andererseit sollte man den Effekt auch nicht überkompensieren. Vor allem durch detaillierte und differenzierte Verhaltensankersysteme kann die Wahrscheinlichkeit von unerwünschten Einflüssen der Sympathie auf die Beobachtung und Beurteilung wesentlich reduziert werden.

Siehe auch:
-> weitere Beobachtungs- und Beurteilungsfehler


Gerne trainieren wir Ihre Beobachter in der systematischen Beobachtung sowie in der Vermeidung von Beobachtungsfehlern und bereiten sie so auf ihre Rolle im Assessment vor.
Kontaktieren Sie uns für ein unverbindliches Vorgespräch!


> Top       > Zurück           © Andreas Klug


Praxishandbuch PE
Kennen Sie schon das Praxishandbuch Personalentwicklung?
Systematisch und praxisorientiert beschreibt dieses Handbuch die Instrumente
der strategieorientierten Personalentwicklung.
Mittlerweile ist die dritte, überarbeitete und ergänzte Auflage unseres Klassikers erschienen.

„Zusammenfassend lässt sich sagen, dass dieses Buch im besten Sinne des Wortes ein Handbuch für die Praxis ist. Beeindruckend ist vor allem die umfassende Darstellung der Aufgaben einer strategischen Personalentwicklung bei gleichzeitiger Erhaltung der Übersichtlichkeit.“
Zeitschrift für Arbeits- und Organisationspsychologie

Download der Buchinformation als pdf 19kb
Ins Buch reinschauen
Beim Gabler Verlag bestellen
Buchkapitel bei Springer als pdf


Alle Rechte vorbehalten © 2007, 2011 Dr. Andreas Klug
Diesen Beitrag können Sie gerne mit Quellenangabe zitieren!

Diese Seite besteht aus validem Code (XHTML 1.0 Transitional) CSS ist valide (CSS2.1)!
Diese Web-Seite ist getestet und entspricht den neusten internationalen Web-Standards.
Falls Ihr Browser diese Seite nicht richtig anzeigt, empfehlen wir Ihnen,
einen Internet-Browser zu verwenden, der diese Standards umsetzt.
Die Produkte von Microsoft (Internet Explorer < Version 7) tun dies aus marktpolitischen Gründen meist nicht.
Darum empfehlen wir z.B. die neuste Version des Browsers Mozilla Firefox.
Dieser ist kostenlos erhältlich unter http://www.mozilla-europe.org/de/
Disclaimer: Wir sind nicht verantwortlich für die Inhalte auf verlinkten fremden Websites.